Bärlauchöl selber machen – das ist für mich jedes Jahr im Frühling ein echter Genuss, denn mit diesen beiden Varianten ziehen gleich zwei neue Lieblinge in meine Küche ein. Ich setze das Öl besonders gern für meine Frühlingssalate und Pastagerichte an, weil der Bärlauch jedem Gericht diesen feinen, leichten Knoblauchgeschmack gibt – ganz ohne die bekannten Nachwirkungen, was besonders für alle unter uns praktisch ist, die im Job viel Kundenkontakt haben. Die erste Variante ist die klassische und geht wirklich schnell: Das Öl bleibt dabei klar und nimmt den Bärlauchgeschmack auf. Die zweite Variante ist etwas aufwendiger und so wird sie auch gern in der Profiküche angewendet – das Ergebnis ist ein gestochen grünes Öl, das wunderschöne Farbtupfer setzt.
Alles über Bärlauch – der Waldknoblauch
Mehr Wissenswertes rund um Bärlauch, von der sicheren Bestimmung im Wald bis zu Tipps rund ums Waschen und Haltbarmachen, findest du in meinem Ankerbeitrag Bärlauch – Der Waldknoblauch. Dort habe ich mein ganzes Bärlauchwissen gesammelt und verlinke auf alle Rezepte des Blogs.

Inhaltsverzeichnis
- Alles über Bärlauch – der Waldknoblauch
- Variante 1 – Bärlauchöl
- Variante 2 – Bärlauchöl grün (nach Profiküchen-Art)
- Zutaten
- Zubereitung
- Tipps zur Verwendung
- Weitere Bärlauch-Rezepte auf der Kartoffelwerkstatt
- Dein Feedback zählt!
Variante 1 – Bärlauchöl
Zutaten
- 10 Bärlauchblätter
- 0,75 l Olivenöl
Zubereitung
Den Bärlauch gründlich waschen und in der Salatschleuder trocken schleudern. In eine gereinigte Flasche die Bärlauchblätter hineingeben und mit dem Olivenöl auffüllen. Das Öl 1 Woche stehen lassen und anschließend die Blätter herausfiltern.

Variante 2 – Bärlauchöl grün (nach Profiküchen-Art)
Zutaten
- 45 g Bärlauch
- 90 g Bärlauch blanchiert
- 1 TL Salz
- 375 ml Olivenöl
- 4 Eßl Olivenöl
Zubereitung
Die 90 g Bärlauch in kochendem Wasser mit etwas Salz kurz blanchieren und im eiskalten Wasser abschrecken. In einer Salatschleuder trocken schleudern.
Das Olivenöl und der frische Bärlauch in einer beschichteten Pfanne 5 Minuten erwärmen. 15 Minuten ruhen lassen, abseihen. Der blanchierte Bärlauch mit 4 Eßl Olivenöl pürieren und mit dem Bärllauchöl anschließend vermischen.

Tipps zur Verwendung
Beide Öle sind echte Allrounder in der Frühlingsküche – hier meine liebsten Einsatzmöglichkeiten:
- Salatdressings: Ein Schuss Bärlauchöl in eine klassische Vinaigrette bringt sofort Frühling auf den Teller – wunderbar zu Wildkräutersalaten.
- Pasta & Risotto: Das klare Öl einfach kurz vor dem Servieren über die fertige Pasta träufeln.
- Suppen-Eyecatcher: Das leuchtend grüne Öl als dekorativen Farbtupfer in helle Cremesuppen einträufeln – sieht aus wie im Restaurant!
- Ziegenkäse & geröstetes Baguette: Ein persönlicher Favorit – das grüne Öl dazu geben und genießen.
- Dips & Aufstriche: Unter einen cremigen Quark oder Frischkäse rühren.
Aufbewahrungstipp: Das grüne Bärlauchöl am besten in einer dunklen Flasche lagern und bis zur nächsten Bärlauchernte aufbrauchen, damit Farbe und Aroma erhalten bleiben.
Weitere Bärlauch-Rezepte auf der Kartoffelwerkstatt
Hast du noch mehr Bärlauch auf Vorrat? Dann schau dir auch diese Rezepte an:
- Bärlauchpaste – 3 Varianten
- Bärlauchsalz
- Bärlauchpesto
- Bärlauchessig selbst ansetzen
- Bärlauch trocknen
- Kartoffelsalat mit Bärlauch
Dein Feedback zählt!
Welche Variante spricht dich mehr an – das klassisch klare oder das intensiv grüne Bärlauchöl? Schreib es mir gerne in die Kommentare! Und wenn du keine neuen Rezepte mehr verpassen möchtest, abonniere gerne den Kartoffelwerkstatt-Newsletter.
Eure Dani

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[…] du zuviel Bärlauch gesammelt hast, dann setze doch noch ein Bärlauchöl, welches du z.B. für Salat verwenden kannst oder ein Bärlauchessig an. Auch bereits 3 Varianten […]