Spinat-Gnocchi mit Gutedel-Tomaten – einfach & aromatisch

Spinatgnocchi

Spinat-Gnocchi – grüner Genuss zum Frühling!
Der Frühling zieht ein und bringt endlich wieder gute Laune, das fröhliche Zwitschern am Morgen, das erste zarte Grün im Garten und die Lust auf bunte, frische Gerichte. Hier im Süden, besonders in der Rheinebene, beginnt das alles ein kleines bisschen früher. Die Bauern bereiten bereits ihre Felder für Spargel und Erdbeeren vor, und auch die Kartoffeln sind seit letzter Woche im Boden. Ich liebe diese Zeit – alles riecht nach Neubeginn, Sonne und frischer Erde.

Nach dieser anstrengenden Grippewelle will man einfach nur raus, tief durchatmen und die frische Luft genießen. Und was passt besser dazu als etwas Selbstgemachtes, das nach Frühling schmeckt? Genau deshalb starte ich meine Saisonküche mit diesen Spinat-Gnocchi. Ich habe sie diesmal etwas größer geformt, weil ich sie in Nussbutter anbraten wollte – außen leicht knusprig, innen weich und aromatisch. Dazu ein Glas junger Gutedel – dieser spritzige Weißwein aus dem Markgräfler Land passt perfekt zu den feinen Aromen und bringt noch etwas Sonnenschein ins Glas.

Auch die Winzer haben jetzt Hochsaison, die neuen Weine kommen in die Flaschen, und überall duftet es nach Kellerarbeit und Vorfreude. Wenn du Gelegenheit hast, schau unbedingt mal bei einem Weingut vorbei – ein Gläschen Gutedel und ein Teller Spinat-Gnocchi sind für mich der Inbegriff von Frühling!

Inhaltsverzeichnis

Alltagstauglich genießen

Selbstgemachte Gnocchi klingen erstmal nach Sonntagsküche, aber dieses Rezept ist wirklich unkompliziert. Du brauchst keine Profi-Ausrüstung und auch keine halbe Ewigkeit – ein bisschen Geduld beim Formen, und der Rest läuft fast von selbst. Wer mag, kann die Gnocchi sogar auf Vorrat einfrieren und hat so im Handumdrehen ein schnelles Feierabendgericht parat. Perfekt also für Genuss im Alltag!

Zutaten für die Spinat-Gnocchi

  • 500 g Kartoffeln, mehligkochend
  • 500 g junger Spinat
  • 200 g Mehl
  • 2 EL Kartoffelmehl oder Speisestärke
  • 1 Ei
  • 1 Schalotte
  • 2 Knoblauchzehen
  • 50 g Butter
  • Muskat
  • Salz & Pfeffer

Zutaten für die geschmorten Tomaten

  • 500 g Cocktailtomaten
  • 200 ml Gutedel
  • Salz & Pfeffer
Spinatgnocchi

Zubereitung

Die Kartoffeln kochen, abschütten, kurz ausdampfen lassen, pellen und durch eine Kartoffelpresse in eine Schüssel geben. Abkühlen lassen. Alternativ können die Kartoffeln auch 1 Stunde im Backofen bei 160°C auf einem Backblech mit Backpapier gegart werden. Sie erhalten dadurch eine etwas stärkeren Kartoffelgeschmack.

Den Spinat waschen und ggfs. putzen. Die Schlotte und die Knoblauchzehen schälen und fein schneiden. Etwas Öl in eine beschichtete Bratpfanne geben und darin die Schalotten und den Knoblauch glasig dünsten. Den Spinat hinzugeben und mit dünsten bis er zusammenfällt. dann mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen und abschmecken.

Den Spinat etwas abkühlen lassen und klein schneiden oder mit einer Küchenmaschine kurz häxeln. Den Spinat zu den Kartoffeln geben, das Ei, Stärke, Salz und Pfeffer hinzu und alles zu einem glatten Teig verarbeiten.

Ein Topf mit Wasser zum Kochen bringen. Die Kartoffel-Spinatmasse nun zu Gnocchi formen. Ich habe mich diesmal für größere entscheiden. Die Hitze des kochenden Wasser reduzieren, die Spinat-Gnocchi hineingeben und ca. 8 Minuten ziehen lassen. Das Wasser darf nicht spurdelnd kochen!!

Nebenher die Kirschtomaten waschen und in eine heißen Pfanne mit etwas Öl geben. Kurz anbraten lassen und mit Salz und Pfeffer würzen. Mit dem Gutedel ablöschen und die Flüssigkeit einreduzieren lassen.

In einem kleinen Topf die Butter schmelzen und bei niedriger Hitze goldbraun werden lassen. Eine weitere Pfanne (für die Gnocchi) erhitzen.

Die Spinat-Gnocchi aus dem Wasser nehmen, kurz abtropfen lassen und in eine heiße Pfanne mit der Nussbutter kurz durchschwenken. Die Spinat-Gnocchi auf einem Teller anrichten, die Tomaten dazu geben und den Sud über das Essen träufeln.

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Tipps & Variationen

  1. Vegetarische Variante: Ersetze das Ei durch etwas Kartoffelmehl und einen Schuss Mineralwasser – der Teig bleibt schön geschmeidig.
  2. Extragoldene Kruste: Die gegarten Gnocchi noch kurz in heißer Butter anbraten – das bringt Textur und intensives Aroma.
  3. Kräuterpower: Frische Petersilie, Bärlauch oder Basilikum machen die Gnocchi noch frischer im Geschmack.
  4. Aufbewahrung: Im Kühlschrank halten sich die Gnocchi 2–3 Tage. Kurz in Butter oder Öl anbraten, schon schmecken sie wie frisch gemacht.
  5. Tiefkühlen: Roh einfrieren! Auf einem Blech vorfrieren und portionsweise abpacken – ideal für schnelle Küche zwischendurch.
  6. Weinempfehlung: Neben Gutedel passt auch ein Weißburgunder oder Silvaner wunderbar zu den feinen, grünen Aromen.

Kennst Du schon meine anderen Gnocchi-Rezepte?

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Eure Dani

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