Pot-au-Feu mit neuen Kartoffeln ist genau das Richtige, wenn du dir ein ehrliches, wärmendes Gericht wünschst, das trotzdem leicht und saisonal wirkt. Gerade im Frühling, wenn die ersten neuen Kartoffeln und frischer Bärlauch auf den Tisch kommen, entsteht daraus ein Gericht, das gleichzeitig bodenständig und besonders ist.
Kennst du das Gefühl, etwas Herzhaftes zu wollen – aber ohne stundenlang in der Küche zu stehen? Genau hier kommt dieses Rezept ins Spiel: unkompliziert, aromatisch und perfekt für entspannte, gemütliche Sonntage.
Warum dieses Rezept besonders ist
- Frühlingshafte Leichtigkeit trifft auf klassische Küche
Die Kombination aus traditionellem Pot-au-Feu und frischen Zutaten wie neuen Kartoffeln und Bärlauch bringt eine überraschend leichte Note ins Gericht. - Einfach & gelingsicher
Kein kompliziertes Timing, keine exotischen Zutaten – dieses Rezept funktioniert auch im stressigen Alltag. - Maximaler Geschmack mit minimalem Aufwand
Durch das langsame Garen entsteht ein intensives Aroma, ohne dass du ständig am Herd stehen musst. - Perfekt für mehrere Portionen
Ideal zum Vorkochen oder für Gäste – und am nächsten Tag oft noch besser.
Was bedeutet eigentlich „Pot-au-Feu“?
Der Name Pot-au-Feu kommt aus dem Französischen und bedeutet wörtlich übersetzt so viel wie „Topf auf dem Feuer“.
Und genau das beschreibt das Gericht eigentlich perfekt:
Ein großer Topf, einfache Zutaten, die langsam vor sich hin köcheln – und am Ende entsteht daraus etwas unglaublich Aromatisches.
Traditionell ist Pot-au-Feu ein klassischer französischer Eintopf mit Fleisch und Gemüse. In deiner Variante mit neuen Kartoffeln und Bärlauch bekommt das Ganze aber eine wunderbar frische, saisonale Note – ein bisschen wie ein Frühlings-Upgrade für einen echten Klassiker.
Inhaltsverzeichnis
- Warum dieses Rezept besonders ist
- Was bedeutet eigentlich „Pot-au-Feu“?
- Zutaten für das Pot au feu
- Zubereitung
- Rezept Download
- Servieren
- Tipps & Variationen
- Weitere Rezepte au der Kartoffelwerkstatt
Er wird aber immer wieder abgewandelt und mit Fisch & Meeresfrüchte, Geflügel, Kaninchen usw. zubereitet. Und natürlich hört sich Hähnchen Pot au feu tausendmal schöner an als Hähncheneintopf :-). Da aber in der Küche alles erlaubt ist was schmeckt und ein Hähncheneintopf jetzt auch nicht gerade der Hit ist (egal wie man Ihn nennt), habe ich heute noch ein bisschen mehr gemacht und heraus gekommen ist ein wirklich leichtes und bekömmliches Frühlingsgericht.
Und da wir Samstags jetzt uns wieder voll im Garten austoben und erst Abends essen, passt es um so besser wenn es dann nicht mehr schwer im Magen liegt. Bei der Zubereitung entsteht noch ganz neben bei eine geschmackvolle Brühe, die nicht weg geschüttet wird sondern einfach später verwendet wird.



Zutaten für das Pot au feu
- 400 g neue Kartoffeln (vorzugsweise kleine)
- 2 Hähnchenbrüste
- 1 Bund Möhren
- 200 g Zuckerschoten
- 1 Bund Suppengemüse (Lauch, Sellerie, Karotte)
- 1 Zwiebel
- 4 Stangen weißer Spargel
- 6-8 Stangen grüner Spargel (je größer umso weniger)
- 1 Tl Bärlauchpaste
- 1 Stück Butter
- 2 Lorbeerblätter
- 1 Tl Mondamin
- Salz & Pfeffer
Zubereitung
Das Suppengemüse und die Zwiebel, waschen, putzen und klein schneiden.
Die Hähnchenbrüste in einen Topf mit kochendem Wasser geben, ca. 2 Minuten kochen lassen. Herausnehmen, abwaschen und den Topf mit dem Wasser abschütten, gut ausspülen und die Hähnchenbrust erneut hineingeben und heiß werden lassen. Das Suppengemüse dazu geben und den Ansatz zum Kochen bringen, wenn es kocht die Hitze etwas reduzieren und die Hähnchenbrüste ca. 40 Minuten darin leicht kochen.
Kurz zur Erklärung: Wenn beim ersten Kochvorgang die Hähnchenbrüste 2 Minuten darin kochen, gibt es an der Wasseroberfläche einen weißen Schaum. Das ist geronnenes Eiweiß und trübt die Brühe ein, durch das Abschütten und erneute aufsetzen gibt es eine klare Brühe.
Die Kartoffeln schälen und in einem Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen.
Nun das Bund Möhren putzen und längs schräg halbieren. Die Kaiserschoten, waschen, putzen und ebenfalls mittig schräg halbieren. Den weißen Spargel schälen, die enden abschneiden und in schräg abgeschnittene Stücke schneiden. Den grünen Spargel waschen, die Enden abschneiden und auch in kleine schräge Stücke schneiden.
Die Hähnchenbrüste aus der Brühe holen, wer sich unsicher ist ob sie in der Mitte durch sind, schneidet sie einfach durch. Das Fleisch muss durchgehend weiß sein, so wie auf dem Foto. Die Hähnchenbrüste auf die Seite legen. Das Suppengemüse aus der Brühe holen und anschließend das Gemüse in folgender Reihenfolge dazu geben. Zuerst die Möhren und den weißen Spargel, ca. 4 Minuten kochen lassen. Dann die Zuckerschoten und den grünen Spargel dazu und alles weiter 3 Minuten aufkochen lassen.
Eine Pfanne mit etwas Butter erhitzen. Das Gemüse aus der Brühe holen und in die Pfanne geben. Gut durchschwenken und mit Salz und Pfeffer nochmals würzen. Von der Brühe etwas abnehmen und gut aufkochen, Creme Fraiche und Bärlauchpaste dazu geben. Das Mondamin in einer Schüssel mit etwas Wasser auflösen und in die Brühe geben. Kurz kochen lassen und die Brühe zu einer Soße abbinden.
Die Kartoffeln abgießen und in eine Schüssel geben. Das Gemüse auf eine Platte anrichten und die in Scheiben aufgeschnitten Hähnchenbrust oben auflegen. Die Soße etwas drüber geben. Und fertig alles auf den Tisch zu stellen. Ich mache für uns auch gern alles auf eine große Platte und stelle die dann auf den Tisch. Dazu haben wir ein Glas vom Gutedel getrunken, leicht und spritzig und umgeben von unserem blühenden Lavendel, Rosen, Blumen und Bäume.


Rezept Download
Rezept Pot-au-Feu mit neuen KartoffelnServieren
Am schönsten schmeckt dieses Pot-au-Feu direkt aus dem Topf, wenn alles noch dampft und die Aromen sich voll entfalten. Serviere es mit einem Stück frischem Brot, etwas zusätzlichem Bärlauch oben drauf – und vielleicht einem Klecks Senf für eine leichte Schärfe.
Ob als Familienessen am Wochenende oder als ruhiger Feierabendmoment: Dieses Gericht bringt sofort dieses warme, „alles ist gut“-Gefühl auf den Tisch.
Tipps & Variationen
1. Extra aromatisch machen
Röste das Fleisch oder Gemüse vor dem Kochen leicht an – so bekommt dein Pot-au-Feu noch mehr Tiefe.
2. Noch frischer mit Bärlauch
Frischen Bärlauch erst ganz am Ende unterheben. So bleibt das Aroma intensiv und leicht knoblauchartig.
3. Vegetarische Variante
Ersetze das Fleisch durch kräftiges Wurzelgemüse, Pilze oder weiße Bohnen. Eine gute Gemüsebrühe sorgt trotzdem für Tiefe.
4. Meal-Prep & Aufbewahrung
Im Kühlschrank hält sich das Gericht problemlos 2–3 Tage und lässt sich super aufwärmen. Perfekt zum Vorkochen!
Ich liebe solche Gerichte, die ohne viel Aufhebens auskommen und trotzdem so viel Geschmack auf den Tisch bringen. Gerade mit den ersten neuen Kartoffeln und frischem Bärlauch merkt man einfach: Jetzt beginnt eine neue Saison. Und genau solche Rezepte machen sie richtig schön.
Weitere Rezepte au der Kartoffelwerkstatt
Wenn Du gern deinen Spargel mit Fleisch genießen möchtest, dann probiere doch mal eine Rinderroulade dazu aus. Denn zur Roulade passt auch ein feines Spargelgemüse sehr gut dazu. Und auch mein Südtiroler Gericht Kartoffel-Spargelgröstel ist eines meiner Favoriten, wenn Du Schinken liebst.
Meine aktuellsten Beiträge mit Kartoffel & Spargel findest Du hier
- Rinderroulade mit Kartoffelstampf & Spargelgemüse – klassisch neu interpretiert
- Kartoffeln mit grünem Spargel & paniertem Hähnchenfilet – knuspriges Frühlingsrezept
- Kartoffel-Spargelsalat mit Avocado Dressing – cremig, frisch & perfekt für den Frühling
Lasst es Euch schmecken!
Eure Dani
Wenn du Lust auf mehr einfache und richtig gute Kartoffelrezepte hast, bleib unbedingt dran – hier wartet noch viel Inspiration auf dich.
