Über mich

Herzlich Willkommen in meiner Kartoffelwerkstatt!

Dani Wick

Ich bin Dani oder auch Daniela und ich lebe nun nach meinen beruflichen, gastronomischen Wanderjahren hier in einem kleinen Dorf südlich von Freiburg im Markgräflerland.

Obwohl ich irgendwann nicht mehr daran geglaubt habe, den Mann für’s Leben zu finden stand er dann 2014 vor mir und hatte mich schlagartig davon überzeugt aus meiner Kleinstadt zu Ihm auf’s Land nach Biengen / Bad Krozingen zu ziehen. Mit Garten und Großfamilienanschluss, was auch zu Beginn nicht immer einfach war, wenn man so ungebunden und selbst bestimmend sein Leben geführt hat. Als Obolus gab es dann noch das rein schnuppern in die Landwirtschaft dazu, mit der Erkenntnis das aus mir nie eine gute Bäuerin geworden wäre, denn das Landleben im Gesamtpaket ist schöner und einfacher in der Fantasie als im wirklichen Alltag.

15.09.2018

Die Familie meines Mannes baut nun mittlerweile in der 3. Generation Kartoffeln & Wein an und somit gibt es enorme und nie enden wollende Mengen an Kartoffeln bei uns. Da aber immer die gleichen Kartoffelrezepte relativ langweilig sind, habe ich mir überlegt mal einfach alles zusammenzutragen was ich bereits selbst früher gekocht und serviert habe und was vielleicht noch nicht jeder kennt. Und wenn es dann irgendwann mal wirklich, viele Rezepte sind dann wird es wohl auch die größte deutsche Rezeptsammlung von Kartoffeln werden. Also es gibt noch viel zu tun!!

Was ich allerdings bis zum Beginn des Bloges völlig unterschätzt habe ist die viele Arbeit die dahinter steckt. Und mit den technischen Dingen habe ich mich am Anfang noch sehr leicht getan, aber mit der Zeit ist der Blog gewachsen und somit auch das ganze technische Gerüst dazu.

Ein weiteres Thema ist die Foodfotografie. Mal eben einen Teller zu fotografieren ist sicher einfach aber eine Geschichte in einem Bild zu erzählen und den Leser dabei zu animieren das Rezept auszuprobieren und sich darauf einzulassen, daß ist eine Herausforderung mit der ich nach wie vor zu tun habe und auch nun im vierten Jahr daran arbeiten werde. Nichtsdestotrotz bin ich stolz auf meine fotografische Entwicklung in den letzten Jahren.

Der Ursprung und die Inspiration der Rezepte ist sehr unterschiedlich. Natürlich habe ich wie jeder Foodblogger ein ganzes Regal voll Kochbücher, die hatte ich aber auch schon die Jahre vor dem Bloggen nur hat sich jetzt mein Blick in die Bücher verändert. Kochen ist ein Handwerk und keiner kocht mal eben schnell ein aufwendiges Menü. Also interessieren mich besonders Bücher in denen es um die Technik oder die Prozesse geht.

Backen ist nicht kochen!! Und deswegen war dies für mich immer die größte Herausforderung. Also habe ich irgendwann angefangen mir die Grundrezepte der Kuchenteige zusammen zutragen und dann Schrittweise meine Basiskenntnisse auszubauen. Mit jedem neuen Kuchen wurde meine Motivation größer. Dennoch habe ich sehr wenige Backrezepte auf meinem Blog. Ob da mal noch mehr kommt, kann ich aktuell nicht sagen.

Mit dem Backen hat aber meine Leidenschaft für selbst gebackene Brote begonnen und nun habe auch ich einen eigenen LM (Lievo Madre) im Kühlschrank, die Motivation und Anregungen dazu habe ich mir von vielen Blog’s, FB-Gruppen und aus Büchern geholt.

Eine weitere Inspirationsquelle sind natürlich unsere Urlaube und Kurztrips und da gibt es keinen besseren Begleiter als meinen Mann, denn er isst das auf was ich nicht esse. Ich finde die besten Restaurants er das beste Essen auf der Karte und ist immer bereit mit mir zu tauschen, wenn es bei mir die falsche Wahl war. Er hat aber auch immer Lust neues auszuprobieren und ist inzwischen sehr erwartungsvoll wenn wir auswärts essen gehen. Daheim ist er der beste und ehrlichste Kritiker den ich haben kann – nur das mit dem Loben, daran haben wir im vergangenem Jahr etwas gearbeitet. Denn ich brauche auch mal ein dickes Lob wenn das Essen einfach „geil“ ist 😉 …. Die häufigste Aussage die ich zu hören bekomme ist: „Jetzt lass mich doch erstmal runterschlucken und vorher in Ruhe kauen…..“

Von meiner Oma habe ich als Mädchen noch zu Hause das Einkochen gelernt und wie man Marmelade macht. Besonders liebte Sie Quitten und ihr selbst gemachtes Quittengelee. Ich hatte es schon fast vergessen, aber diese Freude am Einkochen und Marmelade machen die hat Sie mir ganz offensichtlich mit auf den Weg gegeben. Denn dies war der Anfang für die Begeisterung meinen Vorratskeller aufzubauen. Für meinen täglichen Berufsalltag ist es eine tolle Sache, denn ich kann somit mir jeden Tag etwas schnelles und frisches Kochen und benutze die Sachen aus meinem Vorrat. Am Wochenende gibt es immer eigene Marmelade und zum Käse haben wir auch ein Quittengelee immer parat.

Nun habe ich aber genug von mir erzählt. Ich wünsche Dir viel Spaß beim Stöbern auf meinem Blog und beim ausprobieren und nachkochen. Ich freue mich über Kommentare, Fragen oder Anregungen.

Herzliche Grüße

Dani