SPECKKNÖDEL-SUPPE

Draußen ist es knacke kalt und drinnen knistert das Feuer im Schwedenofen. Es ist die Zeit, in der ich viele Bücher lese und endlich zu den Sachen komme, für die es im Sommer keine Zeit gibt. Zum Beispiel Fotoalbum erstellen und gestalten um die vielen Erinnerungen des endeten Jahr noch einmal Revue passieren zu lassen, aufzuschreiben und natürlich das neue Jahr zu planen. Über den nächsten Urlaub und Städtetrip nachzudenken und auch die Bucketliste durchschauen und 🙂 abhacken was erreicht wurde.

Winterzeit ist für mich auch Suppenzeit. Weil diese einfach so herrlich aufwärmen und mich auch an die Suppen & Eintöpfe an meine Kindheit erinnern. Wobei ich aber mit einem Gemüse, gewaltig auf Kriegsfuss stehe. Ja von Poreeeintopf, hatte ich definitiv zu viel in meiner Kindheit und selbst heute noch ob als Lauchsuppe oder als Eintopf, wenn die Suppe vor mir steht ist der Hunger verflogen.

Aber jetzt bin ich ja der eigene Herr in meiner Küche und da wird Lauch nur beim Soßenansatz oder bei der Brühe verwendet. Sonst hat er Küchenverbot :-).

Auf meinen Reisen habe ich auch das wunderschöne Tirol kennengelernt und natürlich die Küche kennen und lieben gelernt. Und ganz besonders die Knödel. Ob Speckknödel oder Käseknödel – ich liebe es!!

Also musste es eine Speckknödelsuppe werden – schön deftig. Vielleicht habt Ihr ja Lust sie auch auszuprobieren. Die angegebene Menge reicht für ca. 30 kleine Knödel aus. Ich habe nur die Hälfte davon für die Suppeneinlage genommen und was ich mit der anderen Hälfte gemacht habe, verrate ich erst im nächsten Beitrag.

An die Knödel – Fertig – und los!!

Zutaten für die Speckknödel:

ergibt ca. 30 kleine Specknödelchen

  • 300 g Kartoffeln
  • 150 g Mehl
  • 50 g Bergkäse
  • 1 Ei
  • 50 g Speck
  • Salz, Muskat

Zutaten für die Suppe:

  • 1 Liter Gemüsebrühe
  • 2 Karotten, geschält und kleingeschnitten
  • 100 g Bohnen

Zubereitung

Die Kartoffeln in Salzwasser gar kochen. Das Wasser abschütten und die Kartoffeln auskühlen lassen. Anschließend alle schälen und durch eine Kartoffelpresse drücken.

Speckknödel-Suppe

Das Mehl, den Bergkäse, Ei und Speck unter die Kartoffelmasse geben und alles gut durchkneten. Mit Salz und Muskatnus würzen. Einen Topf mit heißem Salzwasser aufsetzen und zum Kochen bringen. Die Speckknödel aus der Kartoffelmasse formen und in das Salzwasser geben. Das Wasser dar nicht mehr sprudelnd kochen!! Die Knödelchen gehen unter und steigen langsam auf. Wenn Sie oben sind noch kurz ziehen lassen und dann herausnehmen.

Speckknödel-Suppe

Für die Suppe die Gemüsebrühe aufkochen, die Karotten und Bohnen hineingeben, kurz durchziehen lassen und zum Schluss die Knödel hinein, alles nochmal abschmecken und fertig ist eine heiße Wintersuppe.

Viele Spaß beim ausprobieren.

 

Und übrigens wer gern liest und etwas leichte Kost zum Lachen noch braucht …. dem kann ich nur die Bücher von Rita Falk empfehlen. Der Franz Eberhofer aus Niederkaltenkirchen – ein bayrischer Provinzkrimi. Ich bin gerade beim sechsten Fall – Zwetschgendatschikomplott. einfach köstlich und auch die detaillierten Essensbeschreibung machen immer hungrig beim Lesen.

Speckknödel-Suppe

Das Rezept zum Drucken – einfach hier anklicken!

Einen schönen dritten Advent-Sonntag Euch

Dani

 

 

 

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