IRISCHES KÄSEFONDUE

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Wenn mich jemand fragen würde, welches Land mein Traumland ist, dann kommt seit vielen Jahren sofort – Irland. Ich habe mich in die Insel, die Menschen und die Natur bereits vor vielen Jahren verliebt und es zieht mich immer wieder dahin.

Viele denken sofort an Regen, nordisches Klima und viele Schafe. Ich assoziiere mit Irland, Palmen, geschichtsträchtige und geheimnisvolle Orte, viel Grün, Schafe und sehr liebe und gesellige Menschen.

Geregnet hat es nur sehr wenige Male bei all meinen Besuchen, obwohl der Jahresdurchschnitt bei 230 Tagen liegt. Aber der Nebel, der ist mir immer wieder begegnet und das meistens am Morgen. Trotzdem kam im Lauf der Tage immer/meistens die Sonne her raus.

Cliffs of Moher

Irland ist in der der Tat sehr grün, die saftigen grünen Wiesen fallen sofort auf. Aber es gibt auch weiße Sandstrände – im Westen der Insel. Oder die gigantische Küstenlandschaft mit Ihren steilen Hängen. Für Naturbegeisterte ein Traumland auch zum wandern.

Der Golfstrom begünstigt das Klima der Insel. Die Temperaturen halten sich von knapp unter 0°C im Winter bis max. 30°C im Sommer. Was es für mich unheimlich lebenswert macht, denn ich vertrage die trockene Hitze einfach nicht.

Auf meiner allerersten Reise als Backpackerin habe ich in Hostels, Pensionen und Jugendherbergen übernachtet. Überall habe ich sehr nette Einheimische kennengelernt und konnte immer wieder die Herzlichkeit erfahren.

Auf meinen späteren Reisen habe ich mit meinen Mann in B&B und Hotels übernachtet und trotzdem hatten wir immer wieder die Gelegenheit auch Iren kennen zu lernen. Besonders in der Zeit als ich meinen Mann begleiten durfte auf einer seiner Geschäftsreisen.

Mein Mann erzählte mir immer wieder wie wichtig dem Iren seine Mahlzeiten sind und das es mehr gibt als in Deutschland. Also das erste und das zweite Frühstück, das Mittagessen, der Kaffee am Nachmittag, und der Snack am frühen Abend. Was mich immer zum schmunzeln bringt denn auch im Film Herr der Ringe waren es die kleinen Bewohner die dem Genuss frönten und sich nie davon abbringen ließen. Die 4 Hobbits aus den Filmen entsprechen lassen ein bisschen die irische Mentalität ahnen.

Eine weitere tolle Sache die mir in Irland aufgefallen ist, sind die Feiertage. Der irische Mann bucht ein Hotelzimmer, mit einem romantischem Dinner und führt seine Liebste aus. Auch auf meiner Backpackertour bin ich an einem Feiertag in Galway gelandet und war so begeistert von dem Flair der den ganzen Tag in der Stadt herrschte. Überall sangen und tanzten Menschen auf den Straßen, in den Gassen und an öffentlichen Plätzen. Ich ergatterte damals das letzte Bett in einem Hostel.

Kulinarisch hat Irland auch einiges zu bieten. Der Ire liebt seine Kartoffeln und daher gibt es sie in allen erdenklichen Formen auch auf dem Teller. Pie’s, Pommes oder Kartoffelpüree – in diesem Punkt sind wir Deutschen sehr ähnlich und gleichgesinnt.

Meine ersten Erfahrungen in Irland waren natürlich die Beans am Morgen mit den kleinen Würstchen. Steaks und ein leckeres Pie war ebenfalls sehr lecker. Aber den Pudding habe ich nie wiedre bestellt, denn den sollte man auf keinen Fall als Nachspeise ordern. Es sei denn man isst gern Blutwurst 🙂

Ob allein reisend oder als Pärchen, Ablenkung und irische Lebensart erfährt man in den Pub’s Und ein Guinness gehört zu jeder Irlandreise dazu.

Bleu de la manche (blau) Cherie (rot)

In Irland gibt es überall verschiedene Kartoffelsorten zu kaufen. Rotschalige Kartoffeln sind mir dabei sehr oft aufgefallen. Der irische Appetit auf dieses Grundnahrungsmittel, das im Volksmund liebevoll „the humple spud“ genannt wird, scheint grenzenlos zu sein. Bei feierlichen Anlässen muss das Wurzelgemüse gleich in mehreren Inkarnationen auftreten, sonst werden die Gäste übellaunig. Ein Kartoffelpüree allein zählt beispielsweise nicht als standesgemäße Vertretung der Spezies, es müssen auch noch Bratkartoffeln serviert werden.

In meinem heutigen Beitrag habe ich versucht die typischen Produkte Irlands mit der Herzlichkeit und Liebe zu vereinbaren und habe ein kleines Käsefondue mit Kartoffeln für einen romantischen Abend zu Zweit gezaubert. Und sollte ich mal die Möglichkeit haben, dann wünsche ich mir ein kleines Häuschen an der Küste Irlands mit knisterndem Feuer im Kamin und traditioneller irischer Küche.

Zutaten für das Irische Käsefondue

  • 3 verschiedene Cheddar Käse á 200g
  • 400 g Kartoffeln
  • 1 Dose Guinness
  • 20 cl Whisky
  • 4 Knoblauchzehen
  • Rosmarinzweige

Zubereitung

Den Backofen auf 200° C Ober-/Unterhitze anstellen.

Die Kartoffeln waschen und in mundgroße Stücke schneiden. Auf ein Backblech geben, mit Salz würzen. Olivenöl über die Kartoffeln geben und mit beiden Händen die Kartoffeln wälzen. Rosmarinzweige dazu geben. 3 Knoblauchzehen ungeschält mit dem Messerblatt andrücken und ebenfalls dazu geben. Alles in den Backofen schieben und ca. 20-30 Minuten gar backen.

Die letzte Knoblauchzehe schälen, klein schneiden, in etwas Olivenöl im Topf anschwitzen und mit dem Whisky ablöschen. Den Cheddarkäse in kleine Stücke schneiden und im Topf langsam schmelzen lassen. Die Hitze des Herdes etwas reduzieren und ständig in der Käsemasse rühren.

Nach und nach das Guinnessbier hinzugeben und ständig weiterrühren. Wenn der Käse geschmolzen ist und ihr eine flüssige Schmelzmasse habt, dann das Käsefondue abschmecken. Etwas Salz, Pfeffer und Muskat hinzugeben. Je nach Bedarf noch einen Schuss Whisky dazu.

Die Kartoffeln aus dem Backofen holen und in eine Schüssel füllen. Das Käsefondue in den vorgewärmten Fonduetopf geben und auf das Stövchen stellen. Ein gekühltes Guinness einschenken und schon steht einem romantischen irischen Abend nichts mehr im Weg.

Irisches Käsefondue_mit Kartoffeln

Slàn leat!

Dani

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