Kartoffel-Bärlauch-Dinkelbrot – saftiges Frühlingsbrot mit Bärlauchpaste

Kartoffel-Bärlauch-Dinkelbrot

In der letzten Woche habe ich euch einige Zutaten aus Bärlauch zum Selberherstellen vorgestellt – und heute bringe ich euch das passende Kartoffel-Bärlauch-Dinkelbrot dazu, das ich direkt mit der selbstgemachten Bärlauchpaste gebacken habe. Das Brot roch beim Anschnitt wunderbar dezent nach Knoblauch und hatte nur einen minimalen Grünstich – was ich persönlich total charmant finde. Ich habe es mit Frischkäse bestrichen, eine Scheibe Tomate obendrauf gelegt und hatte damit ein herrliches Frühlingsbrot auf dem Tisch. Einfach, aromatisch und genau das Richtige für die kurze Bärlauchsaison.

Wissensblock: Bärlauch – der Frühlingsbote

Bärlauch gehört zu den beliebtesten Wildkräutern des Frühlings – und das zu Recht. Er wächst in feuchten Laubwäldern und ist meist von März bis Mai erhältlich, bevor er mit der Blüte an Aroma verliert. Sein Geschmack erinnert an eine milde, frische Version von Knoblauch, lässt sich aber viel vielseitiger einsetzen: als Paste, Pesto, Öl oder eben direkt im Brotteig. Für dieses Rezept verwende ich meine selbstgemachte Bärlauchpaste, die das würzige Aroma gleichmäßig in den Teig bringt, ohne ihn zu dominieren.

Wer mehr über Bärlauch erfahren möchte – von der richtigen Ernte über die Verwechslungsgefahr bis hin zu den vielen Verwendungsmöglichkeiten – findet in meinem Beitrag Bärlauch – der Waldknoblauch alles Wissenswerte rund um das grüne Frühjahrskraut zusammengefasst.

💡 Tipp: Die Paste lässt sich wunderbar auf Vorrat herstellen und einfrieren – so habt ihr auch nach der Bärlauchsaison noch etwas davon.

Bärlauch Waldknoblauch Blätter Blatt

Inhaltsverzeichnis

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Aber genug der Theorie – jetzt wird gebacken! Dieses Kartoffel-Bärlauch-Dinkelbrot ist einfacher als es klingt, und ich verspreche euch: der Duft, der beim Backen durch die Küche zieht, entschädigt für jede Wartezeit. Los geht’s!

Zutaten & Zubereitung Kartoffel-Bärlauch-Dinkelbrot

Zutaten

  • 300 gekochte Kartoffeln
  • 100 g Roggenmehl
  • 600 g Dinkelmehl
  • 1 Eßl Bärlauchpaste 
  • 1 Tl Honig
  • 5 g Frischhefe
  • 1 Tl Salz
  • 1 Tl Brotgewürz
  • ca 200 ml lauwarmes Wasser

Equipment

Zubereitung

Schritt 1 – Kartoffeln vorbereiten Die geschälten, gekochten Kartoffeln durch eine Kartoffelpresse drücken und zusammen mit dem Dinkel- und Roggenmehl in eine große Schüssel geben.

Schritt 2 – Hefe aktivieren Die Frischhefe in einer kleinen Schüssel mit etwas lauwarmem Wasser und dem Honig auflösen. In der Mitte der Mehlmischung eine Mulde formen, das Hefewasser hineingeben und abgedeckt ca. 10 Minuten gehen lassen.

Schritt 3 – Teig kneten Den Teigansatz in eine Küchenmaschine geben und mit dem Knethaken langsam kneten. Salz und Brotgewürz hinzufügen, zum Schluss die Bärlauchpaste einarbeiten. Das Wasser nach und nach zugeben, bis ein geschmeidiger Brotteig entsteht, der nicht mehr klebt. Wer zu viel Wasser erwischt, knetet einfach noch etwas Mehl unter.

Schritt 4 – Über-Nacht-Gare Den Teig abgedeckt in einer Schüssel über Nacht an einem ruhigen, kühlen Ort gehen lassen.

Schritt 5 – Falten & zweite Gehzeit Am nächsten Tag den Teig herausnehmen, einmal falten und mindestens 1 Stunde abgedeckt ruhen lassen.

Schritt 6 – Backen im Gusseisentopf Den Backofen auf höchster Stufe vorheizen. Den Teig erneut kurz falten und in den Gusseisentopf legen. Nochmals kurz gehen lassen, dann oben einschneiden. Das Brot in den Ofen schieben und 15 Minuten auf Höchststufe backen – dabei mehrmals mit einer Sprühflasche Wasser einsprühen, um Dampf zu erzeugen. Anschließend die Temperatur auf 180 °C reduzieren und weitere ca. 45 Minuten backen.

Schritt 7 – Klopftest & Abkühlen Das Brot ist fertig, wenn es beim Klopfen auf den Boden hohl klingt. Auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen – am besten mindestens 30 Minuten vor dem Anschneiden.

Rezept Download

Kartoffel Bärlauch Brot

Tipps & Variationen

Serviervorschlag: Mit Frischkäse und einer Scheibe frischer Tomate belegt wird es zum perfekten Frühlingsbrot – genau so, wie ich es am liebsten esse.

Gusseisentopf: Der Topf sorgt dafür, dass das Brot eine besonders knusprige Kruste bekommt, weil der Dampf im Inneren gehalten wird. Wenn ihr keinen habt, könnt ihr alternativ eine feuerfeste Schüssel mit Wasser auf den Ofenboden stellen.

Bärlauchpaste variieren: Je nach Geschmack könnt ihr auch 2 EL Paste verwenden, wenn ihr ein intensiveres Aroma möchtet. Das Brot bekommt dann einen etwas kräftigeren Grünstich.

Mehl tauschen: Wer kein Roggenmehl zur Hand hat, kann auch die gesamte Menge Dinkelmehl verwenden. Das Brot wird dadurch etwas heller und leichter.

Haltbarkeit: In einem Leinenbeutel hält das Kartoffel-Bärlauch-Dinkelbrot 2–3 Tage. In Scheiben eingefroren lässt es sich hervorragend portionsweise auftauen.

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Lasst es euch schmecken! Eure Dani 🌿

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