IN MILCH GESCHMORTER SCHWEINEBRATEN MIT HALBSEIDENE KNÖDEL

Mein heutiges Schmorgericht ist aus der Welt der Alpenküche, ein Küche die durch Ihre Natürlichkeit besticht. Eine Küche die ich liebe nicht nur der Knödel und Klöße wegen, sondern auch wegen der vielen herzhaften Schmorgerichte. Eine einfache und deftige Küche hoch oben in den Bergen.

Berge, das heißt Sehnsucht. Sehnsucht nach dieser klaren Luft, diese Weite die den Blick öffnet. Diese Höhe mit dem weiten Blick ins Tal die uns auch so manches mitgebrachte Problem oder Kummer ein Stück weit abschütteln lässt.

Berge, das ist aber auch zünftige Einkehr nach einer Wanderung oder Abfahrt in einer Hütte. Diese Sehnsucht nach Gemütlichkeit, nach Einfachheit und schmackhaftem wärmendem Essen.

Die Gewürzmilch in meinem heutigen Rezept, verleiht dem Fleisch eine würzige Note und macht es durch das marinieren über Nacht, zarter und saftiger. Die Halbseidenen Knödel sind durch die Zugabe von Kartoffelmehl viel fester und lassen sich dadurch sehr gut vorbereiten.

Zutaten für die halbseidene Knödel:

Für 4 Personen

  • 1 kg Kartoffeln, mehlig
  • 4 Scheiben Toastbrot
  • 50 g Butterschmalz
  • 200 ml Milch
  • 200 g Kartoffelmehl
  • 1 Prise geriebene Muskatnuss

Zutaten für den Schweinebraten:

Für 4 Personen

  • 1 kg Schweinebraten (aus der Nuss oder dem Kotelettbraten)
  • 2 Zweige Thymian
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 3 Pimentkörner
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 TL Fenchelsamen
  • 1 l Milch
  • 200 Schlagsahne
  • 2 El Butterschmalz
  • Salz & Pfeffer

Am Vortag:

Zubereitung:

Das Stück Schweinefleisch abbrausen und trocken tupfen. Die Thymian- uns Rosmarinblättchen abzupfen und zusammen mit dem Piment, Lorbeer und Fenchelsamen in einen Mörser geben und leicht zermahlen. Die Milch in eine Schüssel oder Topf geben, die Gewürzmischung hineingeben und kurz verrühren. Das Schweinefleisch mit Salz & Pfeffer würzen und in die Milch legen. Es sollte von allen Seiten bedeckt sein. Über Nacht im Kühlschrank durch ziehen lassen.

Am nächsten Tag:

Das Fleisch aus der Gewürzmilch nehmen und trockentupfen. Das Butterschmalz in einem Bräter erhitzen und das Schweinefleisch von allen Seiten anbraten. Mit der Gewürzmilch ablöschen und die Sahne hinzu geben. Den Schweinebraten nun ca. 1,5 Stunden bei niedriger Hitze zugedeckt schmoren. Zwischendurch immer wieder wenden.

In der Zwischenzeit die Knödel zubereiten. Dafür die Kartoffeln waschen und knapp mit Wasser bedeckt kochen. In der Zwischenzeit das Toastbrot in kleine Würfel schneiden und in einer Pfanne goldbraun rösten.

Die Kartoffeln schälen und noch heiß durch eine Kartoffelpresse drücken. Die Milch kurz aufkochen und mit dem Kartoffelmehl zu einem Teig verkneten. Mit Salz und Muskatnuss würzen. Den Teig kurz ruhen lassen und einen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen.

Aus dem Teig mit bemehlten Händen 8-10 Knödel formen und in der Mitte einen Brotwürfel eindrücken. Den Knödel so formen, dass sie keine Risse haben und in das leicht kochende Salzwasser geben. Die Hitze so reduzieren das das Wasser nicht sprudelnd kocht und dabei darauf achten das die Knödel nicht am Boden hängen bleiben sondern aufsteigen. Wenn die Knödel aufgestiegen sind können Sie mit einem Schaumlöffel herausgehoben werden.

Im letzten Schritt den Schweinebraten aus der Milch herausheben und warm stellen. Die Gewürzmilch durch ein Sieb geben und kurz einkochen lassen, etwas abschmecken. Den Schweinebraten in Scheiben schneiden und mit den Knödeln servieren.

Die Halbseidenen Knödel habe ich in einem Extra Beitrag im Blog unter den Kartoffelbeilagen nochmal in einer Schritt für Schritt Anleitung eingefügt.

Lasst Euch ebenfalls von weiteren Bloggern inspirieren, welche feine Schmorgerichte zusammen getragen haben. Unter dem Motto:

All you need is: Schmorgerichte!

Folgende Schmorgerichte findet ihr hinter den Link’s:

Ich hoffe ich habe Euch mit meinem heutigen Schmorgericht Lust auf die Berge gemacht mit ausgedehnten Wanderungen und Einkehr in urigen Wirtshäusern und Hütten. Ich werde jetzt mal bei den anderen vorbei schauen und mich inspirieren lassen.

Dani

21 Kommentare

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