Quarkkeulchen mit Kirschen – diese Kombination kam mir, als ich an zwei Dinge gleichzeitig gedacht habe: an die Quarkkäulchen aus meiner Kindheit und an die Schwarzwälder Kirschtorte, die irgendwie immer Festtagsstimmung verbreitet. Was wäre, wenn man beides zusammenbringt? Das Ergebnis ist ein Dessert, das wirklich zum Dahinschmelzen ist – versprochen. Die fluffigen Quarkkäulchen kennt in Sachsen jedes Kind, aber mit heißem Kirschkompott und einer Kugel Schokoladeneis werden sie zu etwas ganz Besonderem.
Quarkkäulchen sind in Sachsen eine beliebte Süßspeise, die in unserer Kindheit nicht fehlen durfte. Der Ursprung ist im Vogtland und auch August der Starke (Schloss Moritzburg – Drei Haselnüsse für Aschenbrödel) liebte die Quarkkäulchen und ließ sie zu Festlichkeiten gern anrichten. Jeder kennt Sie mit Apfelmus und Puderzucker, in einigen Ecken Sachsens werden Sie aber auch mit Pflaumenmus gegessen.
Das wichtigste ist das es eine fluffige Masse ist die im Munde fast zerschmilzt. Zusammen mit heißen Kirschen und Schokoladeneis sind Sie ein Festival der Genüsse.
Es gibt eine Vielzahl an Rezepten. Die einen machen mehr Kartoffeln rein die anderen weniger und mache lassen Sie auch ganz weg. Die Kartoffeln machen es für mich etwas kompakter deswegen haben wir Sie 1:1 mit Quark gemacht und nur etwas Mehl hin zugegeben. Wer eine Gluten Unverträglichkeit hat, kann allerdings das Mehl ganz weglassen und etwas mehr Kartoffelmasse hinzugeben.




Sächsische Quarkkeulchen mit Kirschen & Schokoladeneis – wenn Tradition auf Schwarzwälder Genuss trifft
Kochutensilien
- Kartoffelpresse
- Pfanne
Zutaten
Zutaten für die Quarkkeulchen
- 600 g Kartoffeln mehlig kochend ( nach dem Schälen und Kochen sind es ca. 500g Kartoffelmasse)
- 500 g Quark
- etwas Mehl
- 1 Ei
- Zucker Zimt
- Puderzucker zum bestäuben
- Rosinen optional
Zutaten für das Kirschkompott
- 500 g Kirschen tiefgekühlt
- 250 ml Wasser
- 20 g Vanillezucker
- 100 g brauner Zucker
- Prise Zimt
- 1 Nelke
- 1 Lorbeerblatt
- 4 cl Schwarzwälder Kirschwasser optional
Für die Deko
- Puderzucker
- Schokostreusel
- Schokoladeneis
Anleitungen
- Die Kartoffeln schälen, vierteln und im Salzwasser gar kochen. Das Wasser abgießen, die Kartoffeln kurz ausdampfen lassen und anschließend in einer Kartoffelpresse durchdrücken. Die Kartoffelmasse auskühlen lassen bis Sie nur noch leicht lauwarm ist (denn sonst gibt es Spiegelei).
- Für das Kirschkompott den Zucker in einem Topf karamellisieren, mit dem Schnaps ablöschen und mit Wasser aufgießen. Nun eine Zimtstange, 1 Lorbeerblatt und den Vanillezucker hineingeben und alles köcheln lassen bis der Gewürzsud einreduziert ist. Zimtstange, Nelke und Lorbeerblatt herausnehmen und den Sud mit etwas Zimt bei Bedarf nochmal abschmecken. Die Kirschen hinzugeben, kurz durchschwenken und vom Herd nehmen. Das Kirschkompott etwas durchziehen und leicht abkühlen lassen.
- In die Schüssel mit der Kartoffelmasse den Quark und das Ei geben, wer möchte die Rosinen dazu, Zucker und etwas Zimt und alles gut durchrühren.
- Eine Pfanne mit Butterschmalz erhitzen. Die Quarkkäulchen aus der Masse abstechen und zu einer Frikadellen ähnlichen Form formen. In die Pfanne geben und von beiden Seiten gut ausbacken lassen.
- Wenn die Quarkkäulchen braun sind, aus der Pfanne nehmen und mit dem Kirschkompott zusammen auf einem Teller anrichten. Das Schokoladeneis als Nocke abstecken und zum Kirschkompott geben.
Rezept Download
Rezept Quarkkeulchen mit Kirschen
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- Rostfreier Edelstahl: Diese stylische Pfanne eignet sich optimal zum Servieren direkt vom Herd auf den Tisch und sorgt dank genieteter Griffe für einen sicheren Halt
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Tipps & Variationen
Vorbereiten: Das Kirschkompott lässt sich problemlos einen Tag vorher kochen – es schmeckt sogar noch besser, wenn es durchgezogen ist.
Kartoffelsorte: Unbedingt eine mehlig kochende Sorte verwenden – sie sorgt durch ihren hohen Stärkeanteil für die perfekte Bindung im Teig.
Glutenfrei: Das Mehl einfach weglassen und etwas mehr Kartoffelmasse hinzugeben – funktioniert wunderbar.
Rosinen: Wer mag, gibt sie in den Teig – so kennt man die Quarkkäulchen aus der sächsischen Originalversion.
Kirschwasser: Wer keinen Alkohol möchte, lässt den Schwarzwälder Kirschgeist einfach weg und gibt einen Spritzer Kirschsaft dazu.
Kirschen: Tiefkühlkirschen funktionieren perfekt, im Sommer natürlich auch frische.
Eis-Variante: Statt Schokoladeneis passt auch Vanilleeis oder Sauerrahm-Eis wunderbar dazu.
Habt ihr die Quarkkeulchen mit Kirschen schon ausprobiert? Ich bin gespannt, wie sie euch schmecken – schreibt es mir gerne in die Kommentare! Und wer das Rezept auf Instagram teilt, markiert die Kartoffelwerkstatt – ich freue mich immer riesig über eure Bilder.
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Ich hoffe es schmeckt Euch!
Eure Dani
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Liebe Dani
Meine Oma Charlotte und ich sagen dir DANKEN von ganzen <3
Deiene Quarkkäulchen haben geschmeckt wie bei Oma vor über 30 Jahren.
Deine Steffi
Or, das is ja gemeene, sowas leggres, wo’ch so‘ n Hunger habb.