KARTOFFEL-CURRYSUPPE

Im Sommer darf es für mich auch ab und zu mal eine Suppe sein. Zum einen weil sich die Kräuter aus dem Garten frisch verwenden lassen und zum anderen weil der Hunger einfach nicht so groß ist aber eine Suppe immer rein passt. Und nur Salat ist dann auch irgendwann mal langweilig. Obwohl ich sehr gern Salat esse.

Für die heutige Suppe habe ich das Currykraut aus dem Kräutergarten verwendet. Wenn es blüht hat es die kleinen gelben Blüten und wird von den Hummeln und Bienen nur so belagert. Das Currykraut selbst hat nur eine dezente Note deswegen verwende ich zusätzlich noch richtiges Curry. Auch wegen der Farbe.

Aus der indischen Küche habe ich gelernt alle Gewürze etwas anzurösten. Es unterstreicht nicht nur den Geschmack der Gewürze, sondern macht Sie noch viel bekömmlicher und es bleibt in der Küche ein feiner Duft zurück.

Die Kichererbsen in dieser Kartoffel-Currysuppe sind optional. Eine Handvoll geröstet in der Pfanne kommen am Schluss beim Anrichten oben mit drauf.

Die Kichererbsen sollten einen Tag vorher eingeweicht werden. Vor der Verwendung müssen sie dann noch weichgekocht werden. Das kann schon mal gute zwei Stunden dauern. Ich nehme mir immer einen Teil weg und mache ein frisches Humus. Und die Handvoll Kichererbsen die ich davon abzweige nehme ich als Topping z.B. für Suppen oder Salat.

Zutaten:

  • 4 große Kartoffeln, mehligkochend oder vorwiegend festkochende
  • 2 Stängel Currykraut
  • 1 Zwiebel
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 2 Eßl Curry
  • ca. 500 ml Wasser
  • Grün einer Lauchzwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • öl
  • 1 Handvoll Kichererbsen (1 Tag vorher eingeweicht)
  • 1 Eßl Sesamöl zum anrösten der Kichererbsen
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Die Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Zwiebel und die Knoblauchzehe schälen und ebenfalls klein schneiden. In einem Topf etwas Öl erhitzen und die Kartoffelwürfel mit der Zwiebel und dem Knoblauch anrösten.

Mit dem Currypulver bestäuben und kurz weiterrösten, wenn der Curry anfängt zu duften die Stängel Currykraut dazugeben und noch einmal kurz rösten lassen. Dann das Wasser und die Kokosmilch dazugeben und zugedeckt aufkochen lassen. Wenn die Suppe kocht, die Hitze reduzieren und ca. 15 Minuten leicht köcheln lassen.

Das Currykraut herausnehmen. Die Suppe mit Salz und Pfeffer würzen und kurz mit dem Pürrierstab durch die Suppe geben. (Wer es gern Stückig mag nur kurz, wer es cremiger mag etwas länger) .

Die Kichererbsen in einer Pfanne mit etwas Sesamöl rösten. Nun den Teller mit der Kartoffel-Curry-Suppe anrichten. Einen Löffel Sauerrahm einrühren, die Kicherbsen und die kleingeschnittenen Lauchzwiebeln drüber streuen.

Viel Spaß beim Ausprobieren.

Dani

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