Tomahawk Steak grillen: Das ultimative Rezept mit Quetschkartoffeln & Krautsalat

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Es gibt Fleischstücke, die auf dem Grill einfach Eindruck machen – und das Tomahawk Steak grillen gehört zweifellos zur absoluten Königsklasse. Mit seinem markanten, langen Knochen und der herrlichen Marmorierung ist es der Star auf jedem Rost. Aber was wäre ein echtes Premium-Steak ohne die perfekten Begleiter?

In diesem Beitrag zeige ich dir, wie das Tomahawk Steak grillen garantiert auf den Punkt gelingt, sodass es außen eine grandiose Kruste bekommt und innen wunderbar saftig und rosa bleibt. Dazu servieren wir zwei Beilagen, die das Menü erst komplett machen: ultra-knusprige, geröstete Quetschkartoffeln vom Grill und einen knackigen, bunten Krautsalat, der mit seiner feinen Säure die perfekte Frische auf den Teller bringt.

Egal, ob du ein besonderes Sommerfest planst oder dir selbst ein kulinarisches Highlight gönnen möchtest – dieses ultimative Grillmenü sorgt garantiert für leuchtende Augen am Tisch!

Inhaltsverzeichnis

Das Tomahawk Steak – Königsklasse vom Grill

Wer zum ersten Mal ein Tomahawk Steak in den Händen hält, merkt sofort: Das hier ist kein gewöhnliches Fleisch. Im Grunde handelt es sich um ein klassisches Rib-Eye- oder Entrecôte-Steak, bei dem der Rippenknochen jedoch komplett drangelassen und sauber pariert wurde. Dieser extralange Knochen verleiht dem Steak nicht nur seine charakteristische Optik, die an ein indianisches Beil erinnert, sondern sorgt beim Grillen auch für ein grandioses Aroma.

Durch den hohen Fettanteil und den markanten Fettkern (das „Auge“) ist das Fleisch unglaublich geschmacksintensiv und verzeiht auf dem Grill auch mal eine Minute zu viel.

Tipps für den Fleischkauf: Darauf solltest du achten

Damit dein Tomahawk Steak Rezept perfekt gelingt, fängt die Vorbereitung schon beim Einkauf an:

  • Die Dicke zählt: Ein gutes Tomahawk sollte mindestens zwei, besser drei Finger dick sein (oft wiegt ein Steak zwischen 1 und 1,2 kg). Nur so lässt es sich außen scharf anbraten, ohne innen sofort durchzugaren.
  • Die Marmorierung: Achte auf feine Fettäderchen, die das Fleisch durchziehen. Dieses intramuskuläre Fett schmilzt beim Grillen und macht das Steak butterzart.
  • Gute Reifung: Ob Dry-Aged oder Wet-Aged – das Fleisch sollte gut gereift sein. Dry-Aged Fleisch bringt ein besonders nussiges, intensives Aroma mit, das perfekt zum rauchigen Grillgeschmack passt.

Tomahawk Steak grillen: Schritt für Schritt zum perfekten Garpunkt

Ein Steak von knapp einem Kilo – mein Prachtexemplar wog genau 990 Gramm – ist die perfekte Portion für zwei Personen. Damit das Fleisch bei dieser beachtlichen Dicke außen eine tolle Kruste bekommt und innen durchgehend saftig rosa bleibt, arbeiten wir mit zwei Temperaturzonen auf dem Grill.

Dafür habe ich die Grillkohle auf der einen Seite gehäuft (direkte Hitze) und die andere Seite komplett freigelassen (indirekte Zone).

So gelingt das Tomahawk Steak auf dem Kohlegrill:

  1. Vorbereitung: Nimm das Fleisch etwa eine Stunde vor dem Grillen aus dem Kühlschrank, damit es Raumtemperatur annimmt. Salze es vorab großzügig.
  2. Scharf angrillen (direkte Hitze): Lege das Steak direkt über die glühende Kohle. Grille es von beiden Seiten für etwa 2 bis 3 Minuten scharf an, bis sich eine wunderbare Kruste und schöne Röstaromen gebildet haben.
  3. Garziehen (indirekte Wärme): Lege das Tomahawk nun auf die weiche, indirekte Seite des Grills. Schließe den Deckel und lasse das Fleisch bei etwa 120–140 °C gemütlich bis zum gewünschten Garpunkt ziehen.
  4. Die Ruhephase: Nimm das Steak vom Grill, wenn es etwa 2–3 Grad unter deiner Wunschtemperatur ist (für ein perfektes Medium-Ergebnis empfehle ich eine Kerntemperatur von ca. 54 °C). Lass es vor dem Aufschneiden unbedingt noch 5 bis 10 Minuten auf einem Brett ruhen, damit sich die Fleischsäfte setzen.

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Die Beilagen: Knusprige Quetschkartoffeln & bunter Krautsalat

Während das Fleisch in der indirekten Zone garzieht, ist auf dem Grill Platz für die perfekten Begleiter.

Geröstete Quetschkartoffeln vom Grill

Quetschkartoffeln (oder auch Smashed Potatoes) sind die genialere Alternative zur klassischen Grillkartoffel, weil sie durch die vergrößerte Oberfläche unfassbar knusprig werden.

  • So wird’s gemacht: Die Kartoffeln werden zuerst in Salzwasser vorgekocht. Anschließend setzt du sie in eine gusseiserne Grillpfanne und drückst sie mit einem Kartoffelstampfer oder einem Glas flach an, sodass sie leicht aufbrechen. Mit etwas Öl, Salz und Kräutern versehen, backen sie in der Pfanne auf dem Grill goldbraun und ultra-kross.

Knackig-frischer bunter Krautsalat

Als erfrischendes Gegengewicht zum reichhaltigen Fleisch und den herzhaften Kartoffeln gibt es einen farbenfrohen, bunten Krautsalat. Vergiss den schweren, klassischen Salat mit Mayonnaise – wir setzen auf Leichtigkeit und Knackigkeit!

  • Die Mischung: Eine bunte Kombination aus feingeschnittenem Weißkraut, Rotkraut, geraspelten Karotten und Zucchini.
  • Das Dressing: Angemacht wird der Salat mit einer spritzigen, leichten Vinaigrette. Das bringt eine feine Säure ins Spiel, die perfekt mit dem saftigen Steak harmoniert.
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Tomahawk Steak grillen: Das ultimative Rezept mit Quetschkartoffeln & Krautsalat

Gericht Hauptgericht
Küche Deutsch, Grillen
Keyword Grillrezept, Smashed Potatoes, Tomahawk Steak grillen
Vorbereitungszeit 30 Minuten
Zubereitungszeit 45 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde 15 Minuten
Servings 2 Portionen

Zutaten

Für das Tomahawk Steak

  • 1 Tomahawk Steak ca. 990 g, mit Knochen
  • Grobes Meersalz oder Fleur de Sel
  • Optional: Hochwertiger schwarzer Pfeffer frisch gemahlen

Für die gerösteten Quetschkartoffeln

  • 600 g vorwiegend festkochende Kartoffeln mittelgroß
  • 3-4 EL Olivenöl oder Rapsöl
  • Salz und grober Pfeffer
  • Optional: Frische Kräuter z.B. Rosmarin oder Thymian

Für den bunten Krautsalat

  • 150 g Weißkraut fein gehobelt
  • 150 g Rotkraut fein gehobelt
  • 1 kleine Karotte geraspelt
  • 1/2 kleine Zucchini geraspelt

Für die Vinaigrette

  • 3 EL Pflanzenöl
  • 2 EL heller Essig z.B. Weißweinessig
  • 1 TL Senf mittelscharf
  • 1 Prise Zucker oder Honig
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack

Anleitungen

Vorbereitung & Krautsalat

  • Das Tomahawk Steak etwa 1 Stunde vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen. Großzügig von allen Seiten salzen.
  • Die Kartoffeln in Salzwasser kochen, bis sie gar, aber nicht zu weich sind. Abgießen und kurz ausdampfen lassen.
  • Für den Krautsalat Weiß- und Rotkraut fein hobeln. Karotte und Zucchini raspeln. Alle Zutaten für die Vinaigrette verquirlen, über das Gemüse geben, gut durchkneten und bis zum Servieren ziehen lassen.

Das Grill-Setup

  • Den Grill für zwei Zonen vorbereiten: Auf der einen Seite die Grillkohle hoch aufhäufen (direkte Hitze), die andere Seite frei lassen (indirekte Wärme). Der Grill sollte eine hohe Grundhitze für das Angrillen haben.

Steak grillen & Kartoffeln quetschen

  • Das Steak über der direkten Hitze von beiden Seiten je 2–3 Minuten scharf angrillen, bis sich eine schöne Kruste bildet.
  • Danach das Fleisch in die indirekte Zone legen, den Grilldeckel schließen und das Steak bei ca. 120–140 °C auf eine Kerntemperatur von 54 °C (Medium) garziehen lassen.
  • Während das Steak gart, die vorgekochten Kartoffeln in eine Grillpfanne setzen. Mit einem Kartoffelstampfer oder einem flachen Glas vorsichtig flach quetschen, sodass die Schale aufplatzt.
  • Mit Olivenöl beträufeln, salzen, pfeffern (und Kräuter dazugeben) und in der Pfanne auf dem Grill (ebenfalls in der Hitzezone) knusprig und goldbraun backen.

Anrichten

  • Das Tomahawk Steak vom Grill nehmen und auf einem Brett vor dem Aufschneiden 5–10 Minuten ruhen lassen.
  • Das Fleisch vom Knochen lösen, in Tranchen schneiden und nach Wunsch mit etwas frischem Pfeffer bestreuen. Zusammen mit den krossen Quetschkartoffeln und dem erfrischenden bunten Krautsalat servieren.

Rezept Download

Tomahawk Steak grillen mit Quetschkartoffeln & Krautsalat
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Hast du das Rezept ausprobiert? Wie ist dir das Steak gelungen und welche Kerntemperatur ist dein persönlicher Favorit? Schreib es mir unbedingt unten in die Kommentare – ich freue mich auf dein Feedback!

Eure Dani

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