Wenn du süß-scharfen Feigensenf selber machen möchtest, zeige ich dir heute mein gelingsicheres Rezept, das auf keiner Käseplatte fehlen darf! Das Beste daran: Die Feigen für meinen Senf stammen von unserem eigenen Baum, den wir zu unserer Hochzeit geschenkt bekommen haben. Nach acht Jahren Warten und Hege hat er uns in diesem Jahr eine wunderbar reiche Ernte beschert. Wenn man dann die Familie um sich versammelt, eine kräftige Käseplatte vorbereitet, dazu ein schnelles, duftendes Kartoffelbaguette aus dem Ofen backt und den Abend mit einem guten Glas Rotwein ausklingt – dann ist das für mich absolutes, ehrliches Glück.



Warum Feigensenf das perfekte Match zu jeder Käseplatte ist
Fruchtige Süße trifft auf eine angenehme Schärfe – das ist das Geheimnis eines guten Feigensenfs. Durch die Kombination aus eingekochten Feigen und Senfkörnern oder Senfmehl entsteht ein wunderbarer Kontrast, der vor allem zu würzigem Bergkäse, Ziegenkäse oder Blauschimmelkäse unschlagbar schmeckt.
Ernte- & Mehrwert-Tipp:
- Der Feigen-Trick: Falls deine Feigen wie bei mir direkt vom Baum kommen und wunderbar reif sind, kannst du sie samt Schale verwenden – das gibt dem Senf eine tolle Farbe und Textur.
- Die Schärfe steuern: Senfkörner bringen eine milde, feine Schärfe mit. Wenn du es kräftiger magst, kannst du einen Teil scharfen Senf oder eine Prise gemahlene Senfsaat unterrühren.
Was passt zu einem selbstgemachten Feigensenf und einer reich bestückten Käseplatte besser als frisch gebackenes Brot? Dazu habe ich natürlich mein bewährtes Kartoffelbaguette aus der Kartoffelwerkstatt gebacken. Der absolute Vorteil bei diesem Rezept: Es kommt komplett ohne lange Vorlaufzeit oder stundenlanges Warten aus, da es mit ordentlich Hefe (einem halben Würfel) gearbeitet wird. So steht in kürzester Zeit ein herrlich duftendes, lockeres Baguette ofenfrisch auf dem Tisch. Zusammen mit dem süß-scharfen Senf, dem Käse und einem guten Glas Rotwein haben wir den Abend auf dem Balkon ganz entspannt ausklingen lassen – purer Genuss ohne großen Aufwand!




Feigensenf selber machen: Das einfache Rezept für die perfekte Käseplatte
Kochutensilien
- 5 Gläser
- Pürierstab
- Topf
- Mörser
Zutaten
- 800 g Feigen
- 150 g Rohrzucker
- 50 g Honig
- 15 g Apfelessig
- 50 g Portwein
- 25 g Senfkörner
- 2 Tl Senfmehl
- etwas Zitronensaft
- Thymian
- Salz & Pfeffer
Anleitungen
- Feigen vorbereiten: Wasche die frischen Feigen gründlich, befreie sie vom Stielansatz und schneide sie in kleine Stücke.
- Weichkochen: Gib die Feigenstücke zusammen mit dem Schluck Wasser, dem Apfelessig, Portwein und dem Rohrzucker in einen Topf. Lass alles bei mittlerer Hitze für ca. 10–15 Minuten weich köcheln, bis die Feigen komplett zerfallen sind.
- Pürieren (nach Wunsch): Wenn du es feiner magst, zieh den Topf kurz von der Platte und püriere die Masse einmal kurz mit dem Stabmixer. Für eine rustikalere Textur kannst du sie auch einfach mit dem Kartoffelstampfer oder einem Löffel zerdrücken.
- Senf & Schärfe dazugeben: Gib die Senfkörner in einen Mörser und reibe Sie etwas, bis sie sich geöffnet haben. Rühre nun die Senfkörner und das Senfmehl sowie eine Prise Salz & Pfeffer und den Thymian unter die noch heiße Feigenmasse.
- Einkochen & Abfüllen: Lass den Feigensenf noch einmal kurz für 3–5 Minuten leicht sämig einkochen. Schmecke ihn nach Belieben ab und fülle den heißen Senf sofort in saubere, vorher heiß ausgespülte Schraubgläser ab. Fest verschließen und abkühlen lassen. Im Kühlschrank zieht er wunderbar durch und hält sich mehrere Wochen!
Rezept Download
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Was passt zu so einem feinen, selbstgemachten Feigensenf und einer guten Käseplatte besser als ein ofenfrisches, knuspriges Brot? Wenn du den Abend am liebsten genau wie ich mit einem Glas Rotwein, frischem Baguette und einer Käseplatte ausklingen lassen möchtest, dann probiere unbedingt auch mein Kartoffelbaguette. Dies geht schnell zu Backen und passt einfach perfekt dazu.
Guten Appetit!
Eure Dani
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