Veggiebällchen sind die perfekten Allrounder für deine Küche, aber hast du dich auch schon mal gefragt, welche Garmethode eigentlich das beste Ergebnis liefert? Ich habe für dich den ultimativen Test gemacht und meine selbstgemachten Bällchen aus Kartoffeln und Blumenkohl sowohl in der Pfanne als auch im Airfryer zubereitet.
Dabei spielt vor allem der Faktor Zeit eine entscheidende Rolle: Während du an der Pfanne stehen und jedes Bällchen einzeln im Auge behalten musst, damit nichts anbrennt, übernimmt der Airfryer die Arbeit fast von selbst. In diesem Beitrag erfährst du, wie groß der Zeitunterschied wirklich ist und ob sich das Warten an der Pfanne für das Aroma lohnt oder ob die Heißluft-Variante der schnellere Weg zum Knusper-Glück ist. Lass uns gemeinsam herausfinden, wie deine Veggie-Bällchen in Zukunft garantiert zum stressfreien Highlight auf dem Teller werden!
Inhaltsverzeichnis
Ich fühle mich immer noch so voll gefuttert seit den Feiertagen und traue mich auch noch nicht auf die Waage zu stehen. Deswegen habe ich natürlich weiterhin leichte Kost auf meinem Speiseplan. Es gibt viel Gemüse und ich probiere mich weiter aus. In der vergangenen Woche gab es glasieret Aubergine mit Reis. Ich esse Reis total gern und liebe die asiatische Küche. Und als ich dieses Reel sah, wusste ich das muss ich genauso nachmachen. Ein tolles einfaches Rezept von Kitchen Stories. Link
Letzte Woche habe ich seit langem an einem Blogevent mit anderen Foodbloggern teilgenommen. Rosenkohl hat jetzt Saison und seitdem ich einiges ausprobiert habe, schmeckt mir diese Gemüse sehr gut und am liebsten mag ich die Ofengemüsevariante. Habt Ihr die Kategorie Kartoffel & Rosenkohl schon entdeckt?
Bei vielen Bloggern werden zur Zeit sehr viele Rezepte aus dem Airfryer gepostet. Und ja es ist ein Trend mit dem auch ich mich auseinander gesetzt habe. Ein Airfryer (Heißluftfritteuse) ist im Grunde ein kleiner, sehr leistungsstarker Umluftofen, deswegen habe ich mal die Vor- und Nachteile zusammengefasst.

Vor- und Nachteile eines Airfryer
Vorteile
- Gesünderes Kochen: Du benötigst bis zu 80 % weniger Fett als bei einer herkömmlichen Fritteuse. Ein Spritzer Öl reicht oft aus, um Speisen knusprig zu bekommen.
- Zeit- und Energieersparnis: Da der Garraum klein ist, entfällt das Vorheizen meist komplett. Das spart Zeit und bei kleinen Portionen auch deutlich Strom im Vergleich zum großen Backofen.
- Knusprigkeit: Durch die schnelle Luftzirkulation werden Pommes, Hähnchen oder Gemüse oft deutlich knuspriger als im normalen Ofen.
- Vielseitigkeit: Man kann darin nicht nur „frittieren“, sondern auch backen (z. B. Brötchen oder kleine Kuchen), grillen, rösten und Reste vom Vortag perfekt aufwärmen, ohne dass sie labbrig werden.
- Einfache Reinigung: Die meisten Garkörbe sind beschichtet und spülmaschinenfest. Zudem gibt es keine lästige Entsorgung von altem Frittierfett.
Nachteile
- Begrenzte Kapazität: Für Familien oder große Mengen (z. B. ein ganzes Blech Pizza) ist der Korb oft zu klein. Man muss dann in mehreren Durchgängen garen.
- Platzbedarf: Das Gerät selbst ist oft recht klobig und nimmt wertvollen Platz auf der Arbeitsplatte in der Küche weg.
- Lautstärke: Der Ventilator, der die heiße Luft wirbelt, erzeugt ein konstantes Rauschen, das lauter als ein moderner Backofen sein kann.
- Kein „echter“ Frittiergeschmack: Da das Essen nicht in Fett schwimmt, schmeckt es eher wie sehr gut gebacken und nicht exakt wie aus der Fettfritteuse.
- Austrocknungsgefahr: Wenn man die Zeit zu lang einstellt, können Fleisch oder Gemüse durch den starken Luftstrom schneller austrocknen als im Ofen.
Zusammenfassung: Für wen lohnt es sich?
Ein Airfryer ist ideal für Singles, Paare oder als Ergänzung für schnelle Snacks und Beilagen. Wenn du oft kleine Portionen zubereitest oder eine gesündere Alternative zu fettigen Speisen suchst, ist er eine lohnende Investition.
Mein heutiges Rezept hat ca. 16 Bällchen ergeben, die ich aufgeteilt habe und ein Teil auf dem Herd gebraten und den zweiten Teil im Airfryer gebacken habe.



Zutaten für die Veggiebällchen
- 2 gekochte Kartoffeln
- 1/2 Blumenkohl
- 50g Parmesan, gerieben
- 1 Ei
- 6 Esslöffel Mehl
- 1 Esslöffel Zatar
- 1-2 Knoblauchzehen
- etwas Öl zum Braten
- Salz und Pfeffer
- 1 Becher saure Sahne
- 1 TL Schmand
- 1/2 Bund frischen Dil
Zubereitung
Den Blumenkohl in kleine Röschen teilen und blanchieren bis sie weich sind.
Die gekochten Kartoffeln in einer Schüssel zerdrücken und den gekochten Blumenkohl hinzugeben ebenfalls etwas zerdrücken. Dann alle anderen Zutaten hinzugeben und zu einer Masse verarbeiten.
Eine Pfanne mit Öl erhitzen und die Bällchen zum Braten hinzugeben. Mit einem Eisportioniere lassen sich die Veggiebällchen schnell und einfach portionieren und in der Pfanne mit einem Pfannenwender etwas flach drücken.
Im Airfryer eine Schale aus Backpapier mit etwas Öl einsprühen und die Veggiebällchen hineingeben. Auf 200°C ca. 20 Minuten backen.
Für den Dip, saure Sahne und Schmant mit Salz und Pfeffer würzen und frischen Dill geschnitten hinzugeben.
Auf einen Teller die Veggiebällchen mit dem Dip und einen Zitronenspalt anrichten.
Pfanne vs Airfryer
Bei der Zubereitung hat ganz klar der Airfryer gewonnen. Die Bällchen sind nach 20 Minuten ohne weiteren Aufwand fertig gewesen. Geschmacklich waren die Bällchen aus der Pfanne besser, da ich noch ein Stück Butter hinzugegeben habe und immer wieder das Öl mit einem Löffel über die Bällchen gegeben habe.
Am Ende war die Reinigung des Airfryers schneller und leicht. Der klare Sieger aus diesem Vergleich ist der Airfryer mit 1:2 Punkten. Nun könnt Ihr noch den Punkt für die Optik selbst hinzugeben.
| Kriterium | Pfanne | Airfryer (Heißluftfritteuse) |
| Vorbereitung | Sofort startklar | Oft 2–3 Min. Vorheizen nötig |
| Garzeit | ca. 8–12 Minuten | ca. 15–20 Minuten |
| Aufwand | Hoch: Du musst daneben stehen und die Bällchen ständig wenden. | Niedrig: Nur einmal nach der Hälfte der Zeit den Korb schütteln. |
| Fettbedarf | 2–3 EL Öl für ein gutes Ergebnis | Nur ein Spritzer Öl (oder gar keins) |
| Konsistenz | Außen oft sehr kross und fettig, innen weich. | Gleichmäßig knusprig und deutlich fettärmer. |
| Reinigung | Pfanne und Herd (wegen Fettspritzern) | Nur der Garkorb (meist spülmaschinenfest) |


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Lasst es Euch schmecken!
Eure Dani
