Kartoffel & Fleisch

Auch die Kombination aus Kartoffel und Fleisch lässt sich beliebig variieren. Ob als Burger, mit Gulasch, geschmortem oder gebratenem – die Kartoffel kann alles.

Ich denke meine Rezepte spiegeln auch meine Liebe zu geschmortem Fleisch wieder. Ich bin ein großer Fan von unkomplizierten Zubereitungen und dazu gehört das Schmoren. In der Regel wird das Fleisch angebraten, gewürzt oder vorher eingelegt / mariniert und dann im Ofen in einem Bräter mit viel Flüssigkeit butterzart geschmort. Und das geht mit jeder Fleischart. Man braucht einfach nur einen guten Bräter oder Schmortopf.

Mein Mann liebt Steaks – ich glaube das ist sowieso eine Männersache. Und das Steak darf schön blutig bis medium sein und ordentlich was auf dem Teller, da ist dann die Kartoffel wirklich nur eine Beilage. Aber auch hier lässt sich wieder sehr viel spielen mit der Kartoffel.

Einkauf von Fleisch & Wurst

Beim Einkauf von Fleisch ist mir die Regionalität sehr wichtig und die Haltung. Und das gibt es bei einem Metzger. Gute Metzger gibt es in ganz Deutschland. Mittlerweile hat sich auch hier sehr viel getan und es gibt z.B. Fleisch-Sommeliere und Fleischexperten die auch gut beraten und viele Tipps an der Hand haben.

Die wichtigsten Fragen sind für mich:

  • Wo kommt das Fleisch her?
  • Welche Bedingungen herrschten bei der Mast?
  • Wie viel Platz hatten die Tiere?
  • Standen sie auf dem nackten Beton oder auf Stroh?
  • Hatten sie Auslauf?

Fleischkennzeichnungen

Ein einheitliches, rechtlich verbindliches Tierwohl-Label gibt es in Deutschland bisher nicht. Die Kennzeichnung, die bislang auf den Verpackungen von Rind-, Schweine und Geflügelfleisch steht, ist ein freiwilliges Haltungsform-Logo, das die großen Supermarktketten 2019 eingeführt haben. Daran kann man ablesen, welche Bedingungen Schlachttiere im Stall hatten – in vier Stufen von „Stallhaltung“, was den gesetzlichen Mindeststandards entspricht, bis „Premium“, die tierfreundlichste.

Bei einem Marktcheck hat die Verbraucherzentrale herausgefunden, dass vor allem Fleisch der „Stufe 1“ in den Supermärkten liegt. Dann kommt mit viel Abstand „Stufe 4“, was hauptsächlich Bioprodukte beinhaltet. „Stufe 2 und 3 gab es häufig gar nicht“, sagt Holzäpfel. „Damit hat der Verbraucher im Endeffekt gar nicht wirklich die Wahl.“

Die Verbraucherzentrale und Tierschützer fordern schon lange, ein staatliches und rechtlich verbindliches Tierwohl-Label einzuführen. Das staatliche Kennzeichen solle weitere Kriterien zu Aufzucht, Transport und Schlachtung enthalten, die das System des Handels nicht berücksichtigt. Die ehemalige Agrarministerin Julia Klöckner (CDU) hatte erste Pläne dazu auf den Tisch gelegt: Geplant sind drei Stufen, die erst über dem gesetzlichen Standard beginnen. Bauern sollen das Logo freiwillig nutzen können.

Geplant hat das Agrarministerium außerdem eine Tierwohlabgabe, die auf Fleisch und andere tierische Produkte aufgeschlagen werden könnte. Damit sollen Bauern zum Beispiel bei Stallumbauten unterstützt werden. Denkbar wären über eine Verbrauchsteuer Aufschläge von 40 Cent pro Kilogramm Fleisch und Wurst.

Rezepte mit Fleisch